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Geschichte
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Gründung der Engener Feuerwehr 1864

Der Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Engen im Dezember 1864 gingen heftige Brände voraus. Am 25. August 1863 brannte die Schloßmühle (Jetziges Felsenareal) ab. Am 29./30. August 1864 brannte es in der Spendgasse. Der Ruf nach einem gut organisierten Feuerwehrwesen wurde laut. Das Großherzogliche Bezirksamt  drängte den Gemeinderat mit einem Schreiben vom 03.09.1864 auf die Errichtung einer Freiwilligen  Feuerwehr. Eine Gemeindeversammlung am 30. Oktober 1864 befürwortete die Errichtung einer Freiwilligen Feuerwehr. Der große Ausschuss soll am 07.11.1864 weiter entscheiden. Es wurde beschlossen, eine Feuerwehr »in tunlichster Bälde« zu errichten.

Gründung am 10. Dezember 1864

Am 10. Dezember 1864 war es soweit. Die Freiwillige Feuerwehr wurde dort in einer Versammlung der Ortsbürger und Bürgersöhne gegründet. 64 Bürger und Bürgerssöhne traten der Feuerwehr bei. Am 28. Dezember 1864 trat die damit gegründete neue Freiwillige Feuerwehr erstmals zusammen. Unter Bürgermeister Mayer wurden gewählt: Gemeinderat Josef Distel zum Hauptmann und Rebstockwirt Alois Dürrhammer zum Leutnant.

Bereits am 03. Januar 1865 wurden die Statuten auf der Grundlage der Stockacher Statuten verabschiedet. Interessant  ist, dass jedes Mitglied eine begrenzte Dienstzeit von 3 Jahren hat; die Vorgesetzten sind nach Ablauf der 3jährigen Dienstzeit wieder wählbar. Diese regelmäßige Neubildung wurde als Kapitulation bezeichnet. Die letzte »Kapitulation« fand als 22. im Jahre 1931 statt. Gleich stellte sich auch die Frage der räumlichen Unterbringung der Feuerwehr. Das »Pompiercorps« so wurde die im Jahre 1716 für die Stadt Paris gegründete Feuerwehr bezeichnet und auch hier verwendet beantragte bei dem »Iöbl. Gemeinderath« ein »geräumiges,  zweckmäßiges Spritzenhaus. Bürgermeister Mayer vermerkte auf dem Gesuch am 15. März 1865, dass seitens der Gemeinde man dazu geneigt sei, zur Unterbringung der Freiwilligen Feuerwehr das sogenannte Schützenhaus (heutiger Schützenturm) zur Verfügung zu stellen. Dies erfolgte auch. Im April 1865 wurde die Feuerwehr einheitlich ausgerüstet. Die blinkenden Helme konnten dort an einer Übung gezeigt werden. Die Ausrüstung der Wehr bestand aus 2 Spritzen,1 alten roten Spritze und 1 alten gelben Spritze; ferner mit 1 zweirädrigen Spritze (Metz) mit 150 Fuß Schlauch, 1 kleinen Tragspritze mit Schlauch und 1 kleine Handspritze. Die Wehr bestand aus insgesamt 5 Abteilungen, nämlich  die Hochsteiger mit 13 Mann, die Stocksteiger mit 17 Mann, die Arbeitsmannschaft mit 13 Mann, die Spritzenmannschaft mit 18 Mann (ohne die Hilfsmannschaften) und die Wachmannschaft mit 7 Mann). Da die rote Spritze bei einer Prüfung eine nur ungenügende Leistung aufwies, beschloss der Bürgerausschuss 1873 den Kauf einer neuen Spritze von dem Mechaniker AlIweiler in Singen, die eine Minutenleistung von 247 Maaß hatte und 1550 Gulden kostete.

 

Fahnenweihe am 13. Mai 1875

Das Feuerwehrkorps war inzwischen auf 88 Mann angewachsen und nach dem Vorbild anderer Feuerwehren, diskutierte man 1874 erstmals über die Anschaffung  einer eigenen Feuerwehrfahne. Am Sonntag, dem 13.Mai 1875, fand die Fahnenweihe statt. Es war das erste große Fest der Feuerwehr in unserer Stadt und die ganze Bevölkerung nahm daran teil. Von auswärts nahmen die Feuerwehren von Bodman, Ehingen, Geisingen, Hilzingen, Möhringen, Radolfzell, Rielasingen, Schwandorf, Singen, Stühlingen, Stockach und schließlich die Feuerwehr von Welschingen teil. Insgesamt waren über 400 Feuerwehrmänner nach Engen gekommen. Sie wurden von Adjutant Stefan auf dem Marktplatz begrüßt. Am Tag darauf zog die ganze Feuerwehr mit ihrer neuen Fahne und Musik, dazu der »Liederkranz«, die Einwohnerschaft und die Schuljugend auf den Hohenhewen, wo die neue Fahne im Winde flatterte und der Kommandant allen für das schöne Fest und für die neue Fahne dankte, die Symbol der Einigkeit bleiben solle.

Das Fest-Programm zeigt uns die Bedeutung, welche die Wehr diesem Fest der Fahnenweihe nach 11jährigem  Bestehen beigemessen hat. 1883 wurde das Feuerwehrkorps durch eine Hydranten-Abteilung erweitert. Die gesamte männliche Einwohnerschaft sollte mehr in den  Dienst der Nächstenliebe gestellt werden. Ein Hilfschor wurde dem Feuerwehrkorps angeschlossen, dieses bestand:

1. aus der Pflichtfeuerwehr mit Männern bis zu 45 Jahren, die die gleichen Übungen mitzumachen hatten, wie die Freiwillige Feuerwehr

2. aus dem Hilfschor, das nur bei Bränden und der Hauptprobe in Tätigkeit zu treten hatte. Alle unterstanden dem Kommando der Freiwilligen Feuerwehr.

 

25 Jahre  Freiwillige Feuerwehr Engen

 

Auszeichnungsdiplom zum Ehrenmitglied  für 25 Jahre Feuerwehrdienst für das Gründungsmitglied Theodor Fehringer

 

1889 wurde das 25jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Engen gefeiert. Ein Festzug durch die Stadt wurde veranstaltet und im Bürgersaal des Rathauses erfolgte die Auszeichnung der Gründungsmitglieder. Sie erhielten als Zeichen der Anerkennung die von Sr. Kgl. Hoheit, dem Großherzog, gestiftete Medaille nebst Diplom der Freiwilligen Feuerwehr.

Ausgezeichnet wurden:

1. Schneider Franz Josef Bieler

2. Schmid Eduard Daicher

3. Schuhmacher Bernhard Dietrich

4. Bierbrauer Adelbert Doser

5. Gemeinderat Th. Dürrhammer

6. Seiler Th. Fehringer

7. Schreiner K. Hahnloser

8. Schlosser Anton Hader

 

40 Jahre Freiwillige Feuerwehr Engen

Wir machen einen Sprung über die Jahrhundertwende zum 40jährigen Jubelfest. Kommandant Hermann Reebstein, der die Feuerwehr erfolgreich seit 1886 geleitet hat, wurde 1904 zum Bürgermeister gewählt und die Feuerwehr ernannte ihn  zum Ehrenkommandanten. Neuer Kommandant wurde Theodor Götz. In diesem Jahr nahm zum ersten Male die Sanitätskolonne an einer Feuerwehrübung teil. Nach ihrem 40jährigen Bestehen feierte die Freiw. Feuerwehr am 23. Juli 1905 dieses Ereignis. 20 Feuerwehren mit 600 Mann und 7 Musikkapellen kamen nach Engen. Im Jahre 1907 wurde die Ausrüstung und Einsatzkraft  der Wehr durch den Kauf der Magirus-Auszugsleiter verstärkt. Die bis 1907 verwandte alte Leiter wurde nicht mehr gebraucht. Sie  fand aber keinen Kaufinteressenten. Bei einer Losaktion zog die Feuerwehr selbst das Gewinnlos.

Magirus Auszugsleiter von 1907

 

50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Engen und der 1. Weltkrieg

Auch das 50jährige Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr wurde wieder kräftig gefeiert. Vom 13. bis 15. Juni 1914 stand die ganze Stadt unter dem Zeichen des Festes. Die Festgäste wurden am Bahnhof von der Feuerwehr mit Musik abgeholt. In diese Periode fällt auch der 1. Weltkrieg. Gleich bei der Mobilmachung wurde der Kommandant und 40 Mitglieder zum Heeresdienst einberufen; die übrigen, besonders jungen Leute, wurden zur Verstärkung der Bahnschutzwache auf dem hiesigen Bahnhof verwendet. Später wurde dann zur Sicherheit von Leben und Eigentum auf Antrag des Bürgermeisters Arnold für die Stadt ein Wach und Sicherheitsdienst eingerichtet und die Feuerwehr dazu organisiert und verwendet. Diese Organisation lief jedoch noch während der Kriegsjahre aus, da die Männer für den Kriegseinsatz eingezogen wurden. Nach dem 1. Weltkrieg nach Kriegsende trug die Einigkeit unter den Mitgliedern dazu bei, wieder eine Freiwillige Feuerwehr aufzubauen. Am 18. Januar 1925 war bereits wieder die Feuerwehr in neuer Stärke von 130 Mann zusammengestellt. Kommandant war seit 1913 Eduard Wiedinger. Dank der großzügigen Unterstützung des Gemeinderats wurden die zum Teil unbrauchbar und mangelhaft gewordenen Geräte erneuert, die Mannschaft neu uniformiert und als Höhepunkt eine Autospritze angeschafft. Es handelt sich um eine "benzinautomobile Magirus-Motorspritze Modell Bayern«. Am  29. Oktober 1925 erfolgte in Ulm a. D. die Übernahme des Fahrzeugs. Damit war eine neue Geschichte des Brandschutzes in Engen und im Oberen Hegau eingetreten. Das motorisierte Fahrzeug erhöhte ganz bedeutend die Schlagkraft der Engener Wehr und sicherte gleichzeitig im Wege der Überlandhilfe einen erhöhten Schutz in den Nachbargemeinden.


 

60 Jahre Freiwillige Feuerwehr Engen

Am 18. Juli 1926 wurde das 60jährige Bestehen in einem schönen Fest gefeiert. 31 Feuerwehren, davon 12 Abordnungen, 8 Musikkapellen und etwa 1.000 Feuerwehrmänner waren nach Engen gekommen.


 

                                              

                           

Französische Truppen requirieren Löschgruppenfahrzeug 

Am 31. Oktober 1942 erhält die Feuerwehr ein weiteres schweres Löschgruppenfahrzeug aus dem Klöckner-Humboldt-Deutz-Werk in Köln. Die Feuerwehr war  nicht lange Besitzer des Fahrzeugs. Am 24. April 1945 rückten französische Truppen in Engen ein. Der Löschzug rückte an jenem Tag aus, um das durch Artilleriebeschuss in Brand geratene Anwesen des Conrad Keller im Altdorf zu löschen, was jedoch durch SS-Truppen verhindert wurde. 3 Tage nach dieser Aktion wurde das Löschfahrzeug von französischen Truppen requiriert. Damit hatte die Feuerwehr ihr modernstes und bestes Löschfahrzeug verloren. Die alte Magirus-Autospritze von 1925 wurde wieder ein wichtiger Faktor

Der Aufbau nach dem Kriege

Am Sonntag, dem 11.11.1945, vormittags 10.30 Uhr, war die Wehr im Gerätehaus versammelt. Kommandant Carl Ries begrüßte besonders herzlich die vom Kriege heimgekehrten  Männer. Nachdem die Uniformstücke am 19.05.1945 auf dem Rathaus abgegeben werden mussten, musste nun der Feuerwehrdienst zunächst in Zivil abgehalten werden. Die Männer trugen im Einsatz eine weiße Armbinde mit dem Aufdruck "Pompier«. In der Hauptversammlung vom 25.01.1947 wurde Oberfeuerwehrmann Eugen Hörtner zum Kommandanten  der Freiwilligen Feuerwehr Engen gewählt. Aus der Chronik sind in jener Zeit viele Brände, auch in den Nachbargemeinden, zu entnehmen. Ein Lastwagenbrand  auf der Reichsstraße 31 (Stettener Höhe) machte wieder deutlich, wie nötig ein schnelles Fahrzeug mit Wassertank sei.

 

1950 Anschaffung eines LF 15

In der Folgezeit schlug die Feuerwehr dem Gemeinderat mehrfach vor, auf die Neuanschaffung von Uniformen  zu verzichten und das Geld zur Neuanschaffung einer neuen Autospritze anzulegen. Die ersten Verhandlungen auf Bezuschussung eines Neufahrzeugs erfolgten im März 1950. Im Juni 1950 war es schon soweit. Die neue Motorspritze LF 15 wurde durch den Zugführer des 1ten Zuges und 2 Kraftfahrern in Karlsruhe übernommen. Die 1. Übung mit diesem Fahrzeug war am 21. Juli 1950 in Mauenheim. Noch während der Übung wurde die Gemeinde-Feuerwehr wegen eines Waldbrandes alarmiert, an deren Bekämpfung sich auch der 1. Zug aus Engen beteiligte

 

Erster Kreisfeuerwehrtag in Engen am 6. Mai 1951

Eine großartige Leistung der Wehr war es, den ersten Kreisfeuerwehrtag, verbunden mit den Kreisausscheidungskämpfen für den Landesfeuerwehrtag, in Engen  auszurichten. Berücksichtigt man, dass noch vor wenigen  Jahren nach Kriegsende die Wehr neu aufgebaut und jedermann benötigt wurde. Dies bestätigt eine hervorragende Kameradschaft, verbunden mit großem Einsatzwillen und der Unterstützung des Gemeinderats. An den Wettkämpfen beteiligten sich die Motorspritzen LF 25 von Radolfzell und Singen, die Motorspritzen LF 15 von Engen und Tengen, sowie 19 Mannschaften mit Tragkraftspritzen TS 8 von Engen und den verschiedenen Gemeinden des Kreises. Die Wettkämpfe wurden auf dem »Viehmarktplatz« abgehalten.

90 Jahre Feuerwehr Engen

Ein besonderes Geschenk erhielt die Freiwillige Feuerwehr zum 90jährigen Geburtstag. Das neue Feuerwehrgerätehaus in der Feuerwehrstraße wurde am 31.07.1954 übergeben. Etwas mehr als die Hälfte des Gebäudes wurde als Postgarage genutzt. Bis dahin war die Feuerwehr im Rathaus untergebracht. Die reinen Baukosten einschl. des Postgaragenteils betrugen 120.675 DM zuzüglich 25.700 DM für die Außenanlagen.

 

100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Engen -1964

Zum 100jährigen Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr im Jahre 1964 wurde die Schlagkraft der Feuerwehr durch ein Tanklöschfahrzeug TLF 16 wesentlich erhöht. Gleichzeitig mit dem 100jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr wurde der 14te Kreisfeuerwehrtag in Engen abgewickelt.

1966-1968

Die Jahreshauptversammlung vom 02.04.66 war gekennzeichnet durch den Antrag von Kommandant Eugen Hörtner an den Gemeinderat, ihn zu beurlauben.  Kommandantenstellvertreter Werner Häberle führte dann die Wehr bis 1968.

1969-1974

In der Jahreshauptversammlung am 22.03.69 wurden Stadtrat Hans Maier zum Kommandanten und Karl Müller zum Stellvertreter gewählt. Im November 1971 wurde das neue Löschfahrzeug LF 16 TS an die Wehr übergeben. Das LF 15 (Baujahr1950) wurde damit entlastet. Die Beschattungskosten betrugen  ca. 162.000 DM. Im Hinblick auf die im Dezember 1973 erfolgte Autobahneröffnung A 81 wurde am 19.10.74 der Rüstwagen RW 2 durch Bürgermeister Sailer an Kommandant Hans Maier übergeben. Die Kosten betrugen ca. 234.000 DM. Nach der Übergabe taufte Kapitänleutnant Bodendick von dem Unterseeboot U 20, für welches die Stadt Engen die Patenschaft trägt, das neu erworbene Fahrzeug. Die Patenschaft eines U-Bootes über ein Feuerwehrfahrzeug dürfte wohl einmalig in der Geschichte einer Feuerwehr sein.

 

1975-1983

Zum 01.01.75 erfolgte die Gemeindereform im Land Baden-Württemberg. Den kurz zuvor eingemeindeten  Ortsteilen Bargen, Bittelbrunn und Biesendorf folgten nun die Ortsteile Zimmerholz, Stetten, Anselfingen, Neuhausen und Welschingen. Die Gesamtwehr zählte nun 295 Mann. In der folgenden Zeit, in die ein Schwerpunkt der Engener Altstadtsanierung fiel, wurde die Notwendigkeit einer modernen motorisierten Drehleiter deutlich. In der Hauptversammlung vom Januar 1977 wurde angeregt, einen ABC-Zug aufzubauen. Dieser wurde dann auch 1977 eingerichtet. Vom 24. bis 27. Juni 1977 wurde der 27. Kreisfeuerwehrtag in Engen ausgerichtet. In der Jahreshauptversammlung vom 03.04.81 wählten die Wehrmänner Heinrich Mayer zum neuen Stadtkommandanten. Hans Maier, der 13 Jahre der Feuerwehr vorgestanden hat, trat zurück. Er hatte 13 Jahre das Amt als Kommandant und 6 Jahre als Stadtbrandmeister inne. Er wurde von Bürgermeister Manfred Sailer zum Ehrenkommandanten ernannt. Der neue Kommandant wurde zum Stadtbrandmeister befördert. Am 17.05.82 konnte Dank der Spende von der Bezirkssparkasse Engen ein neuer Mannschaftstransportwagen (MTW) der Feuerwehr über geben werden.

1984-heute

Ein Jahr später am 04.07.83 wurde die dringend benötigte Drehleiter DL 30 am Gerätehaus übergeben. Die Kosten betrugen 582.000 DM. 1984 wurde Klaus Bercher zum Kommandanten und Stadtbrandmeister gewählt, Erich Kraft und Jürgen Geiger zu den Stellvertretern. Unter Berchers Regie folgte 1987 die Beschaffung eines neuen Tanklöschfahrzeugs TLF16 und Vorausrüstwagens VRW. Im April1988 stellte ferner der Landkreis als Ergänzungsausstattung für den ABC-Zug ein Transportfahrzeug zur Verfügung. Das Feuerwehrhaus das 1950 gebaut wurde, entsprach nun nicht mehr den Anforderungen einer modernen Stützpunktwehr. Längst schon veraltet und viel zu eng geworden, wurde nach zähen Verhandlungen mit der Stadtverwaltung dann endlich  im Jahre 1996 ein modernisiertes und mit einem Anbau versehenes „Neues Feuerwehrhaus“ der Wehr übergeben. Kurz nach der Übergabe legte Klaus Bercher nach 10 jähriger  Amtszeit seinen Posten als Stadtbrandmeister  nieder. Erich Kraft wurde zum neuen Kommandanten und Stadtbrandmeister gewählt Jürgen Geiger und Thomas Maier zu seinen Stellvertretern. 1999 wurde ein neues Löschgruppenfahrzeug LF-16/12  beschafft. Im Jahre 2001 legten Kraft und Geiger ihr Amt nieder und Thomas Maier wurde zum neuen Kommandanten und Stadtbrandmeister gewählt, der bis heute den Posten inne hat. Der RW von 1974 wurde nach 29 Jahren durch einen neuen Rüstwagen im Jahre 2003 ersetzt. 2006 wurde mit den Abbrucharbeiten von 2 Feuerwehrgaragen begonnen, die dem Neubau des EDEKA Marktes weichen mussten. 2008 konnten die neuen Garagen eingeweiht werden.